Rundgang der Not - Das Abschlussprojekt der Klasse 3E8


In Zusammenarbeit mit der youngCaritas haben wir, Einzelhandels-Lehrlinge der Klasse 3E8, unser Abschluss-Projekt erarbeitet. Ziel war es, die Arbeit des Bahnhofsozialdienstes am Hauptbahnhof in Innsbruck sowie in der Mentlvilla zu dokumentieren. Diese beiden Einrichtungen der Caritas sind Teil des „Rundgangs der Not“, bei dem die Caritas einen Einblick in die Arbeit für Bedürftige Menschen gewährt.

Bahnhofsozialdienst: Das Aufgabengebiet der Mitarbeiter des Bahnhofsozialdienstes ist die Hilfe und Unterstützung von bedürftigen Menschen am Bahnhof und dessen Umfeld.

Ein Teil unserer Klasse führte im Büro des Bahnhofsozialdienstes zwei Interviews mit Mitarbeitern und hat deren tägliche Arbeit filmisch dokumentiert. Zu den Haupt-Aufgaben zählt das Versorgen von Obdachlosen und das Helfen vor Ort. Im Winter werden zum Beispiel Jacken, Schlafsäcke und warmer Tee an die Bedürftigen verteilt. Der filmisch dokumentierte Weg erstreckte sich vom Büro des Bahnhofsozialdienstes bis zum Eingang des Hauptbahnhofes Innsbruck. Weiter ging es dann nach unten auf die andere Seite des Bahnhofs bis zu den Entlade-Zonen der ÖBB. Dort befinden sich bis heute die inoffiziellen Schlafplätze der Obdachlosen. Der Film zur Vorstellung des Bahnhofssozialdienstes ist unter folgendem Link abrufbar: https://youtu.be/NKGt2ItNgpM

Mentlvilla: Die zweite Gruppe aus unserer Klasse haben in der Mentlvilla die Notschlafstellen der Caritas besucht. Dort können suchtkranke Menschen bzw. Drogenabhängige übernachten. Die Caritas Tirol lässt Menschen mit einer Suchterkrankung nämlich nicht alleine.

Wir haben dort mit zwei untergebrachten Abhängigen ein Interview und Gespräch geführt. Danach haben wir uns mit einer Mitarbeiterin der Caritas die Mentlvilla angeschaut: den Aufenthaltsraum, Wohnräume und Schlafplätze. Auch die Wechselstube haben wir gesehen. Dort können sich die Bewohner ihre alten Spritzen gegen neue tauschen.

Die Möglichkeit der Heimbewohner Kraft zu tanken, ist nicht nur durch Essen und Getränke gesichert. Auch Gespräche sind möglich, da die Mitarbeiter immer ein offenes Ohr haben und gerne helfen. In der Folge hat unsere Klasse auch daran gearbeitet ein Logo für die Mentlvilla zu entwerfen. Einer unserer Mitschüler hat sich auch einen Text für einen RAP-Song überlegt, um darin Jugendliche vor den Folgen von Drogen zu warnen. Die Interviews, die wir in der Mentlvilla geführt haben, sind unter folgendem Link abrufbar: https://youtu.be/rUkMSNp4UNc